Erst verstehen. Dann machen
Digitale Projekte scheitern erstaunlich selten daran, dass es zu wenige Tools, Ideen oder Meetings gibt.
Meistens fehlt etwas anderes:
Klarheit.
Was ist eigentlich das Ziel?
Welches Problem versuchen wir zu lösen?
Welche Daten haben wir?
Welchen Daten können wir vertrauen?
Und welche Maßnahme hat tatsächlich Einfluss auf das Ergebnis?
Diese Fragen stehen bei mir meistens am Anfang.
Denn ich verkaufe keine bestimmte Technologie und habe kein Interesse daran, jedes Problem mit demselben Werkzeug zu lösen.
Ich verbinde Strategie, Marketing, Daten und Technologie, um herauszufinden, was sinnvoll ist – und setze es anschließend möglichst pragmatisch um.
Think → Build → Measure → Improve
So lässt sich meine Arbeitsweise wahrscheinlich am besten zusammenfassen.
THINK
Erst das Problem. Dann die Lösung
Bevor wir Kampagnen umbauen, Websites neu entwickeln oder AI irgendwo integrieren, möchte ich verstehen, was wir eigentlich erreichen wollen.
Dazu gehören Geschäftsmodell, Zielgruppen, Customer Journey, bestehende Systeme, Wettbewerb und Daten.
Manchmal bestätigt die Analyse die ursprüngliche Idee.
Manchmal stellt sich heraus, dass das eigentliche Problem ganz woanders liegt.
Beides ist ein gutes Ergebnis.
BUILD
Strategie darf nicht im PowerPoint sterben
Ich komme aus der Umsetzung.
Deshalb denke ich Konzepte immer auch aus Sicht der Menschen, die sie anschließend bauen und betreiben müssen.
Websites, Tracking, Datenstrukturen, Kampagnen, Schnittstellen, Content, E-Commerce-Prozesse – ich muss nicht jede einzelne Zeile Code selbst schreiben.
Aber ich möchte technisch verstehen, was passiert und warum.
Das macht Strategien realistischer und die Kommunikation zwischen Marketing, Entwicklung, Geschäftsführung und externen Dienstleistern erheblich einfacher.
MEASURE
Bauchgefühl ist erlaubt. Daten sind trotzdem besser
Digitales Marketing produziert beeindruckend viele Zahlen.
Das bedeutet leider nicht automatisch, dass man anschließend mehr weiß.
Ich versuche deshalb, Daten nicht nur zu reporten, sondern einzuordnen.
Welche Kennzahlen sind tatsächlich relevant?
Ist das Tracking belastbar?
Was beeinflusst Umsatz oder Leads?
Welche Entwicklungen sind Zufall – und welche ein Signal?
Ein Dashboard mit 37 KPIs sieht beeindruckend aus.
Eine Erkenntnis, aus der eine gute Entscheidung entsteht, ist mir lieber.
IMPROVE
Digital ist kein Projekt mit Enddatum
Eine Website ist nach dem Launch nicht fertig.
Eine Kampagne ist nach dem Setup nicht fertig.
Und eine Strategie sollte sich verändern dürfen, wenn neue Daten zeigen, dass eine Annahme falsch war.
Deshalb denke ich digitale Systeme iterativ:
bauen → messen → lernen → verbessern.
Nicht jede Idee funktioniert.
Das gehört dazu.
Entscheidend ist, dass wir möglichst schnell herausfinden, warum.
AI gehört dazu. Aber nicht überall drauf
Künstliche Intelligenz verändert gerade Search, Content, Advertising, Softwareentwicklung, E-Commerce und viele interne Prozesse gleichzeitig.
Das finde ich ziemlich spannend.
Trotzdem muss nicht plötzlich jedes Unternehmen „AI-first“ werden.
Mich interessiert vielmehr:
Wo kann AI Prozesse tatsächlich verbessern? Wo schafft sie einen Wettbewerbsvorteil? Und wo erzeugt sie hauptsächlich zusätzliche Komplexität?
AI ist für mich deshalb weder Geschäftsmodell noch Buzzword.
Sie ist ein weiteres sehr mächtiges Werkzeug im digitalen Werkzeugkasten.
Und wie bei jedem Werkzeug sollte man wissen, wann man es benutzt.
Was du von mir erwarten kannst
Ich hinterfrage Briefings.
Nicht um Diskussionen zu produzieren, sondern weil eine gute Antwort wenig bringt, wenn die falsche Frage gestellt wurde.
Ich spreche Technik und Marketing.
Ich kann mit Entwicklern über Schnittstellen und Daten sprechen und anschließend mit Marketing oder Geschäftsführung darüber, was das wirtschaftlich bedeutet.
Ich möchte Dinge verstehen.
„Das macht der Algorithmus“ ist für mich selten eine befriedigende Erklärung.
Ich arbeite datenbasiert, aber nicht datenblind.
Zahlen helfen bei Entscheidungen. Erfahrung, Kontext und gesunder Menschenverstand ebenfalls.
Ich denke unternehmerisch.
Die technisch schönste Lösung ist nicht automatisch die wirtschaftlich sinnvollste.
Ich sage auch, wenn ich etwas nicht für sinnvoll halte.
Auch dann, wenn man mich ursprünglich genau dafür angefragt hat.
Wofür ich wahrscheinlich der Richtige bin
Wenn du jemanden suchst, der ausschließlich Anzeigen schaltet, ausschließlich Websites gestaltet oder ausschließlich Strategiepapiere schreibt, gibt es vermutlich spezialisiertere Ansprechpartner.
Wenn aber mehrere dieser Welten zusammenkommen, wird es interessant.
Zum Beispiel wenn …
Marketing und Technik ständig aneinander vorbeireden.
Google Ads funktionieren, aber niemand genau weiß, was nach dem Klick passiert.
Analytics jede Menge Daten sammelt, aber kaum Entscheidungen daraus entstehen.
eine Website technisch gewachsen ist und niemand mehr so richtig weiß, warum bestimmte Dinge eigentlich so sind.
ein E-Commerce-System nicht nur schöner, sondern strukturell besser werden soll.
AI eingesetzt werden soll, aber noch niemand eine sinnvolle Antwort auf die Frage „wofür eigentlich?“ hat.
oder ein digitales Projekt jemanden braucht, der Strategie und Umsetzung gleichzeitig verstehen kann.
Dann können wir uns ziemlich wahrscheinlich sinnvoll unterhalten.
Und was ist jetzt meine Berufsbezeichnung?
Gute Frage.
Webentwickler wäre zu wenig.
Digital Marketer auch.
Strategieberater klingt verdächtig nach sehr vielen PowerPoint-Folien.
Digital Strategist & Engineer kommt dem inzwischen wahrscheinlich am nächsten.
Am Ende ist mir die Bezeichnung aber weniger wichtig als das Ergebnis:
Komplexe digitale Themen verstehen, auf das Wesentliche reduzieren und daraus Lösungen bauen, die funktionieren.
Ohne unnötigen Bullshit.
Okay.
Mit möglichst wenig Bullshit.
